Donnerstag, 1. Februar 2018

[Rezension] Meine Nachmittage mit Eva/Überleben nach Auschwitz, Bärbel Schäfer


Meine Nachmittage mit Eva
Überleben nach Auschwitz
Bärbel Schäfer

erschienen am 23.10.17
Gütersloher Verlagshaus

Isbn: 978-3579086859
224 Seiten, Hardcover

Leseprobe



zum Inhalt
Bärbel Schäfer trifft sich jeden Mittwoch mit der 85 jährigen Eva Szepesi.
Es geht um den Schrecken des Krieges aber auch um schöne Erinnerungen.
Bärbel Schäfer die zum Judentum konvertierte, spiegelt nun ihr eigenes Leben, ihre Kindheit, die Erzählungen ihrer Familie mit dem Leben von Eva.


meine Meinung
Ich bin ein bißchen enttäuscht. Ich empfand das Buch, als sehr anklagend. Es schreit quasi vor schlechtem Gewissen, dabei können die heutigen Generationen ihre weiße Weste vorweisen (zumindest was den 2 Weltkrieg betrifft).
Die Nachmittage werden immer nur kurz angerissen, man denkt aha, jetzt geht es los...aber nein. Bärbel Schäfer schweift ständig vom Thema an, hebt sich und ihre neue jüdische Identität in den Himmel und lässt kein gutes Haar an ihrer eigenen Familie. Wir alle wissen, das viele Menschen damals einfach nur Mitläufer waren um sich selbst zu schützen. Bärbel Schäfer weiß das anscheinend nicht. Für sie ist jeder, der nicht aktiv gegen das System gearbeitet hat ein schuldiger Nazi. Sie selbst hat natürlich durch ihre Konvertierung damit nichts mehr zu schaffen. Ganz im Gegenteil, sie ist nun Opfer und darf alle anklagen.
Sinnlose Anekdoten und Zwischentöne machen das Ganze nicht besser
Selbstdarstellung pur.
Das Cover ist schön, verspricht aber mehr als nur ansatzweise drinsteckt.

Leider nur 1


Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt und dieser Post wird hiermit als Werbung gekennzeichnet.  
 


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